Route definieren
Ansatzpunkt, Austrittspunkt und Winkelbezug im Schnitt eintragen. Plattendicke ist nicht gleich Bohrlänge.
03 / Bodenplatte & Bohrroute
Erst die Route klären. Dann die Machbarkeit prüfen. Eine schräge Durchführung braucht mehr als einen gewünschten Winkel.
Deutschlandweit für Projektanfragen
Die passende Aufgabe
Für Bauleitungen, Installationsbetriebe und Eigentümer mit einer geplanten schrägen Leitungsführung im Bestand. Eine Anfrage ist möglich; die technische Freigabe entscheidet über die Ausführung.
Ansatzpunkt, Austrittspunkt und Winkelbezug im Schnitt eintragen. Plattendicke ist nicht gleich Bohrlänge.
Bewehrung, Randabstände und mögliche Spannsysteme prüfen. Ohne geeignete Unterlagen keine pauschale Ausführungszusage.
Boden, Grundwasser und Wasserbeanspruchung klären. Das vorgesehene System muss zur schrägen Geometrie ausdrücklich passen.
Maße & Material
Ein Winkel zur Plattenoberfläche ist etwas anderes als ein Winkel zur Senkrechten. Eine bemaßte Schnittzeichnung mit Ansatz, Austritt, Plattendicke und Höhenbezug verhindert Missverständnisse. Die schräge Strecke durch das Bauteil ist länger als dessen senkrechte Dicke.
Die Skizze auf dieser Seite veranschaulicht nur den Zusammenhang. Sie legt weder einen zulässigen Winkel noch eine geeignete Lage fest. Auch Platzbedarf und Befestigung des Bohrständers sind projektbezogen zu prüfen.
Technik & Freigabe
Bei einer WU-Konstruktion sind Wasserdruck, Fugen, vorhandene Abdichtung und das geplante Einführungssystem vor dem Eingriff zu bewerten. Eine schräge Bohrung ist nicht für jedes Dichtsystem zugelassen. Herstellerpläne und Vorgaben der zuständigen Fachplanung müssen zur tatsächlichen Einbausituation passen.
Bei Spannbeton oder unklarem Bewehrungsverlauf gibt es keine allgemeine Bohrfreigabe. Tragwerksplanung und gegebenenfalls Bauteilhersteller müssen den konkreten Eingriff beurteilen. Eine Ortung allein ersetzt diese Freigabe nicht.
Übergabe & Verantwortung
Vor einer möglichen Ausführung werden der Bereich unter der Platte, Boden- und Wasserverhältnisse sowie die Rückgewinnung von Kern und Bohrwasser geklärt. Ein nicht zugänglicher Austritt kann die vorgesehene Lösung ausschließen. Auffangen, Absaugen und Schutzmaßnahmen gehören in die Arbeitsvorbereitung.
CutDrill prüft die Bohrleistung. Gebäudeeinführung, Dichtungseinbau, Anschluss und gegebenenfalls Erdarbeiten werden durch die dafür beauftragten Fachbetriebe geplant und ausgeführt. Ohne abgestimmte Schnittstellen ist eine bloße Öffnung keine fertige Leitungseinführung.
Einblick in die Technik
Eine Ringauffangung an einer Wandbohrung veranschaulicht die Wasserführung. Für eine schräge Bodenplattenbohrung braucht es ein eigenes, geeignetes Auffang- und Absaugkonzept.
Bestehende CutDrill-Aufnahme zur Veranschaulichung der Technik; kein Referenzprojekt für die hier angefragte Aufgabe.

Eine gute Anfrage spart Rückfragen
Unbekannte Angaben bitte als offen kennzeichnen. Fotos ergänzen die Planung; sie ersetzen keine technische Freigabe.
Der gemeinsame Ablauf
PLZ, Fotos, Maße und Planungsstand beschreiben. Gewünschten Zeitraum nennen.
Offene Punkte, Leistungsgrenzen und Nebenarbeiten klären. Termin und Umfang projektbezogen abstimmen.
Nach vorliegenden Freigaben arbeiten. Den vereinbarten Zustand prüfen und an das zuständige Folgegewerk übergeben.
Klarer Leistungsumfang
Geometrie, tatsächlicher Bohr- oder Schnittweg, Anzahl, Zugang, Einrichtung und Sicherung bestimmen den Aufwand. Hinzu kommen die vereinbarten Leistungen für Wasserführung, Entnahme, Transport und Entsorgung. Es gibt keinen automatisch angesetzten Materialaufschlag.
Für diese besondere Aufgabe erhalten Sie ein projektbezogenes Angebot. Standardwerte für gerade Rundbohrungen lassen sich nicht ungeprüft auf tiefe Bohrwege, schräge Durchführungen oder Rechtecköffnungen übertragen.
Vor der Beauftragung
Nein. Tragwerk, Aufbau, Zugang, Wasserbeanspruchung und das Einführungssystem können die Ausführung begrenzen oder ausschließen. Erst die konkrete technische Prüfung schafft die Grundlage.
Es gibt hier keinen pauschal zugesagten Winkel. Die Route muss mit eindeutigem Bezug geplant und für Bauteil, Bohrtechnik und Dichtsystem geprüft werden.
Das lässt sich nur im konkreten Fall bewerten. WU-Planung, Wasserbeanspruchung und die Eignung des Dichtsystems müssen vor dem Eingriff geklärt und freigegeben sein.
Ohne konkrete Freigabe der zuständigen Tragwerksplanung beziehungsweise des Bauteilherstellers wird keine Ausführung zugesagt. Spannsysteme dürfen nicht unkontrolliert getroffen werden.
Dort müssen die Umgebung, der Bohrkern und austretendes Wasser beherrscht werden. Fehlender Zugang und unklare Boden- oder Wasserverhältnisse können gegen die geplante Route sprechen.
Nein. Das Einführungssystem muss vorab zur Lage, Geometrie und Wasserbeanspruchung passen. Der zuständige Installations- oder Abdichtungsbetrieb bestätigt das System und das benötigte Bohrmaß.
Ihr Projekt beginnt mit klaren Angaben
Wir prüfen Anfragen deutschlandweit. Die konkrete Ausführung hängt von Projektumfang, Termin und Baustellenbedingungen ab.
Anfrage
Bitte Maße, Fotos und den Stand Ihrer Freigaben ergänzen.
Ihre Angaben werden zur Bearbeitung der Anfrage verarbeitet. Datenschutz
Weiter planen
Eine runde Öffnung für Ihre Leitung. Mit geklärtem Bohrweg, abgestimmter Entnahme und einem Angebot für die tatsächliche Baustelle.
Platz für den Kanal schaffen. Wir prüfen Schnittkontur, Ecklösung und sichere Entnahme anhand Ihrer freigegebenen Planung.
Kernbohrung für runde Öffnungen